Sie springt

Spiel mit dem Material des Lebens

Das (auto)biographische Experiment ist ein innovativer Kurs. Durch die Kombination allgemeiner gesellschaftlicher Ereignisse mit Ihrem persönlichen Leben verstehen Sie sich selbst neu.  Manchmal entsteht sogar eine nachträgliche Versöhnung mit bestimmten Menschen und Vorkommnissen. Zunächst schreiben Sie über sich wie über eine dritte Person. Darüber hinaus gibt es weitere Anleitungen, um sich selbst als Teil eines größeren Zusammenhangs zu begreifen. Dennoch ist jedes Projekt, an dem gearbeitet wird, individuell und – dem Wunsch des/der AutorIn entsprechend – persönlich. Es entstehen ca. 60 Seiten während des Kurses. 


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Spiel mit dem Material des Lebens

Das (auto)biographische Experiment ist ein innovativer Kurs. Durch die Kombination allgemeiner gesellschaftlicher Ereignisse mit Ihrem persönlichen Leben verstehen Sie sich selbst neu.  Manchmal entsteht sogar eine nachträgliche Versöhnung mit bestimmten Menschen und Vorkommnissen. Zunächst schreiben Sie über sich wie über eine dritte Person. Darüber hinaus gibt es weitere Anleitungen, um sich selbst als Teil eines größeren Zusammenhangs zu begreifen. Dennoch ist jedes Projekt, an dem gearbeitet wird, individuell und – dem Wunsch des/der AutorIn entsprechend – persönlich. Es entstehen ca. 60 Seiten während des Kurses. 


Das „auto-biographische Experiment“ ist ein innovativer Kurs von schreibwerk berlin. Die Methoden der Kombination persönlicher Erinnerungen mit historischen, kulturellen und sozialen Entwicklungen der beschriebenen Zeitspannen ermöglichen ein größeres Verständnis von sich selbst. Und manchmal sogar eine nachträgliche Versöhnung mit bestimmten Menschen und Vorkommnissen. Die Wahl der Perspektive ist zu Beginn die dritte Person.  Darüber hinaus gibt es weitere „Distanzierungsanleitungen“, um sich selbst als Teil eines größeren Zusammenhangs zu begreifen. Dennoch ist jedes Projekt, an dem gearbeitet wird, individuell und – dem Wunsch des/der AutorIn entsprechend – persönlich.

Annie Erneaux beweist mit "Die Jahre", dass es möglich ist, Biographien anders zu verfassen als üblich, fragmentarischer, beschreibender, weniger introspektiv, weniger „selbstmitleidig“. Sondern beobachtend und versuchend, etwas vom jeweiligen Zeitgeist einzufangen. Vielleicht auch weniger sicher, weniger aussagestark, dafür eher fragend. Es geht also um eine neue literarische Form für (Auto)Biographien. Die ist nicht nur linear (erst geschah das, dann das), sondern springt, lässt aus, schafft Verbindungen zwischen den Jahren, den Erlebnissen und sie ist bewusst fragmentarisch. Und genau das möchte ich gerne mit einer Gruppe ausprobieren. 

Es geht sicher auch, aber nicht nur um die Hauptfigur. Wichtig sind auch Gegenstände, die zur besprochenen Zeit alltäglich waren (wie Schnurtelefone bspw.), die jeweilige Mode, die Art, Feste zu feiern, Redewendungen, Fernsehsendungen, allgemein gesellschaftliche Themen, der Hintergrund der Personen (intellektuell, ideologisch etc.). Wir werden danach fragen - und auch Fotomaterial, falls vorhanden, in die Texte integrieren, wie die Menschen wohnten, wofür sie brannten, was sie hassten … all solche Dinge sollen Thema von Texten werden. Ziel ist es, nicht nur einen Lebensweg (über eine bestimmte Zeit) zu schildern, sondern ein Gesellschaftsporträt oder das einer bestimmten Schicht mit zu liefern. Das ist von Beginn an als Fragment angelegt und soll Schlaglichter auf bestimmte Situationen einer Epoche geben. Am Ende wird kein Kapitel1, Kapitel2-Text dabei rauskommen, sondern eine Art Puzzle eines Lebens innerhalb einer bestimmten Gesellschaft.

Das (auto)biographische Experiment orientiert sich an Annie Ernaux’ Text „Die Jahre“, soll sich aber natürlich auf die von Ihnen ausgewählte Zeitspanne, Kultur und Mentalität beziehen. Dabei sollen Porträts nicht nur eines Menschen, sondern einer Gesellschaft entstehen. Das Ziel sind keine zusammenhängenden Biographien, sondern einzelne Texte, die Schlaglichter auf eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Familie, Person ... in unterschiedlichen Kontexten werfen.



„Experiment" bedeutet, dass wir alle experimentieren.  Annie Erneaux beweist mit "Die Jahre", dass es möglich ist, Biographien anders zu verfassen als üblich, fragmentarischer, beschreibender, weniger introspektiv, weniger „selbstmitleidig“. Sondern beobachtend und versuchend, etwas vom jeweiligen Zeitgeist einzufangen. Vielleicht auch weniger sicher, weniger aussagestark, dafür eher fragend. Es geht also um eine neue literarische Form für (Auto)Biographien. Die ist nicht nur linear (erst geschah das, dann das), sondern springt, lässt aus, schafft Verbindungen zwischen den Jahren, den Erlebnissen und sie ist bewusst fragmentarisch. Und genau das möchte ich gerne mit einer Gruppe ausprobieren. 

Es geht sicher auch, aber nicht nur um die Hauptfigur. Wichtig sind auch Gegenstände, die zur besprochenen Zeit alltäglich waren (wie Schnurtelefone bspw.), die jeweilige Mode, die Art, Feste zu feiern, Redewendungen, Fernsehsendungen, allgemein gesellschaftliche Themen, der Hintergrund der Personen (intellektuell, ideologisch etc.). Wir werden danach fragen - und auch Fotomaterial, falls vorhanden, in die Texte integrieren, wie die Menschen wohnten, wofür sie brannten, was sie hassten … all solche Dinge sollen Thema von Texten werden. Ziel ist es, nicht nur einen Lebensweg (über eine bestimmte Zeit) zu schildern, sondern ein Gesellschaftsporträt oder das einer bestimmten Schicht mit zu liefern. Das ist von Beginn an als Fragment angelegt und soll Schlaglichter auf bestimmte Situationen einer Epoche geben. Am Ende wird kein Kapitel1, Kapitel2-Text dabei rauskommen, sondern eine Art Puzzle eines Lebens innerhalb einer bestimmten Gesellschaft.

Das (auto)biographische Experiment orientiert sich an Annie Ernaux’ Text „Die Jahre“, soll sich aber natürlich auf die von Ihnen ausgewählte Zeitspanne, Kultur und Mentalität beziehen. Dabei sollen Porträts nicht nur eines Menschen, sondern einer Gesellschaft entstehen. Das Ziel sind keine zusammenhängenden Biographien, sondern einzelne Texte, die Schlaglichter auf eine bestimmte Zeit, eine bestimmte Familie, Person ... in unterschiedlichen Kontexten werfen.


Das „auto-biographische Experiment“ ist ein innovativer Kurs von schreibwerk berlin. Die Methoden der Kombination persönlicher Erinnerungen mit historischen, kulturellen und sozialen Entwicklungen der beschriebenen Zeitspannen ermöglichen ein größeres Verständnis von sich selbst. Und manchmal sogar eine nachträgliche Versöhnung mit bestimmten Menschen und Vorkommnissen. Die Wahl der Perspektive ist zu Beginn die dritte Person.  Darüber hinaus gibt es weitere „Distanzierungsanleitungen“, um sich selbst als Teil eines größeren Zusammenhangs zu begreifen. Dennoch ist jedes Projekt, an dem gearbeitet wird, individuell und – dem Wunsch des/der AutorIn entsprechend – persönlich.